Wissenschaftsbasis

Die innovativsten Lösungen bei der Forschung von Kunststoffen

30.04.2019

Die Produktion von Kunststoffen weltweit hat 2018 über 350 Millionen Tonnen [1] erreicht. Das zeigt, wie groß das Potenzial der Forschungen für diese Materialien ist, um ihre Eigenschaften zu verbessern und ihren Einsatz in vielen Bereichen der Wissenschaft, Industrie und des Alltags zu ermöglichen. Die vorgenannten Materialien sind so beliebt, weil sie leicht, robust, hermetisch, billig und beständig gegen Zerfall sind. Sie sind für das Formen in eine Vielzahl von Produkten gut geeignet.

Dank der Vielseitigkeit und Innovation können die Kunststoffmaterialien maßgeschneiderte Lösungen anbieten, um verschiedene Bedürfnisse von Tausenden von Endprodukten zu erfüllen. Die Entwicklung des Marktes für Kunststoffprodukte erfordert intensive Forschungen an immer neuen Materialien, die die gewünschten Eigenschaften aufweisen. Ein wichtiger Bestandteil neu entwickelter Werkstoffe, vor allem im letzten Jahrzehnt, sind modifizierende Zusätze.

Modifizierende Zusätze sind Werkstoffe, die durch ihren Zusatz zu Grundstoffen ihnen zusätzliche physikalische, mechanische oder verarbeitungstechnische Eigenschaften geben. Damit werden Effizienz und Optimierung von Produktionsprozessen von modifizierten Kunststoffen zusätzlich erhöht. In den letzten Jahren hat die Anzahl von Kunststoffadditiven aller Art deutlich zugenommen. Auf dem Diagramm werden die am häufigsten verwendeten Modifikatoren in den Jahren 2000-2014 gezeigt [2-3].

Aufgrund der rasanten Entwicklung der Forschungen an neuen Kunststoffen hat die Nachfrage nach Forschungsextrudern deutlich zugenommen. Um fortschrittliche Forschungen durchführen zu können, müssen Geräte, die einen effizienten und funktionalen Einsatz ermöglichen, verwendet werden. Auf dem polnischen Markt sind seit 12 Jahren Extruder der polnischen Firma ZAMAK MERCATOR erhältlich. Diese Produkte werden ständig weiterentwickelt und verbessert. Derzeit wird der hohe Forschungsbedarf von Wissenschaftlern aus Universitäten sowie Forschungs- und Entwicklungszentren gedeckt. ZAMAK MERCATOR bietet Einschnecken-, Doppelschnecken- und konische Laborextruder in vielen Konfigurationen an.

Die Laborextruder von ZAMAK MERCATOR eignen sich zur Forschung von Kunststoffen sowie von schwer zu extrudierenden Materialien, die Zusätze in Form von Glas-, Kohlenstoff- und organischen Fasern, Pulvern oder Nanopartikeln enthalten. Durch ihre zahlreichen Anwendungen werden sie sicherlich auch für die Forschung an sehr anspruchsvollen Materialien geeignet. Darüber hinaus zeichnen sich diese Extruder durch umfangreiche Forschungsmöglichkeiten aus. Sie werden zur originalgetreuen Nachbildung oder Reproduktion industrieller Prozesse unter Laborbedingungen eingesetzt.

Der Doppelschneckenextruder von ZAMAK MERCATOR erfüllt perfekt seine Aufgabe bei der Forschung neuer Werkstoffe aufgrund des hohen Drehmoments, des stabilen Betriebs - auch bei hohen Temperaturen - der hohen Effizienz, der robusten und ergonomischen Konstruktion und der Energieeffizienz, die sich aus einem effizienten Heizsystem und einem aktiven Zonenkühlsystem ergibt.

Die Übersetzung ist ein sehr wichtiger Bauteil jedes Extruders dieser Art, da sie die Verarbeitungs- und Forschungskapazität aller Geräte bestimmt. Dank der Übersetzung, die das Drehmoment in zwei Schnecken aufteilt, kann der Extruder gleich- oder gegenläufig betrieben werden. Damit ersetzt die Maschine zwei Extruder bei der Arbeit. Mit den angegebenen technischen Parameter sind die Extruder für spezielle Aufgaben (Forschungen) bestimmt. Sie ermöglichen Forschungen an schwer extrudierbaren Verbundwerkstoffen sowie Forschungen an zahlreichen Werkstoffen,  insbesondere solchen mit modifizierenden Zusätzen.

Weitere Informationen zu Forschungen, die in wissenschaftlichen Zentren mit Einsatz von polnischen Laborextrudern von ZAMAK MERCATOR durchgeführt wurden, finden Sie in der Wissensdatenbank auf unserer Website www.zamakmercator.pl.

 

Literatur:

[1] PlasticsEurope Market Research Group (PEMRG) / Conversio Market & Strategy GmbH

[2] R. Geyer, J.R. Jambeck, K. Lavender Law, Production, use, and fate of all plastics ever made, 2017, Science Advances 3(7) e1700782

[3] Global Industry Analysis (GIA), Plastic Additives: A Global Strategic Business Report, 2008, GIA, MCP-2122

 

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