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Biologisch abbaubare Filamente (sog. Bio Filamente) - Zukunft des 3D-Drucks

09.08.2019

Filament ist ein thermoplastisches Material, das im 3D-Druck verwendet wird. Bislang wurden Filamente meist nur aus nicht biologisch abbaubaren Materialien hergestellt. Elemente, die aus dieser Art von Filamenten gedruckt werden, wirken sich äußerst schädlich auf die Umwelt aus. Die Emission giftiger Dämpfe bei unsachgemäßer Wärmebehandlung während des Druckvorgangs, die Augen- und Atemwegsreizungen verursachen kann, führt ebenfalls zur Zerstörung von Ökosystemen.

ABS- und PLA-Filament sind die beliebtesten Materialien beim 3D-Druck. Beide sind thermoplastische Kunststoffe. ABS ist aufgrund seiner Festigkeit, Flexibilität und Beständigkeit ideal für den 3D-Druck geeignet. Dieses Material ist jedoch nicht biologisch abbaubar, kann aber recycelt werden. Polylactide (PLA), hergestellt aus pflanzlicher Stärke, ist unter bestimmten Bedingungen biologisch abbaubar. Biokunststoffe, die eine Mischung von PLA mit pflanzlichen Abfällen bilden, sind im Vergleich zu reinem PLA sicherlich eine viel bessere Alternative in Bezug auf den biologischen Abbau. Darüber hinaus weisen sie viele neue Eigenschaften und Anwendungen auf.

Die Innovation von Biokunststoffen erhöht ihre Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit auf dem Kunststoffmarkt. In Bezug auf die nachteiligen Auswirkungen von Kunststoff auf unseren Planeten Erde wächst die Nachfrage nach ökologischen und umweltfreundlichen Materialien in verschiedenen Industriebereichen, die einen hervorragenden Ersatz für bestehende Produkte aus konventionellen Kunststoffen darstellen. Kein Wunder, dass immer mehr Biofilamenthersteller auf dem Weltmarkt biologisch abbaubare organische Rohstoffe wie Abfälle aus Tomaten-, Oliven-, Kaffee-, Hanf- und Sojaplantagen sowie Holzfaser, Kork und sogar Meeresalgen wählen. Aufgrund der Ungiftigkeit kann das aus biologischen Materialien hergestellte Filament zum Drucken von 3D-Objekten verwendet werden, die anschließend mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.

Um pflanzliche Rohstoffe zu Biofilament verarbeiten zu können, müssen Sie über entsprechende Geräte zur Granulierung und Herstellung von 3D-Drucker-Filament verfügen. So hat ZAMAK MERCATOR eine moderne Filamentproduktionslinie mit einem Durchmesser von 1,75 mm bis 3,00 mm mit sehr hoher Maßgenauigkeit gebaut, die eine einfache Verarbeitung von Biokunststoffen zu einem umweltfreundlichen pflanzlichen Biofilament ermöglicht. Was bei der Herstellung von Filament dieser Art wichtig ist, zeichnen sich alle Elemente der Produktionslinie durch außergewöhnliche Festigkeit und Haltbarkeit von Bauteilen aus. Durch effizientes und wirtschaftliches Zonen-Heiz- und Kühlsystem trägt geringer Energieverbrauch zur Reduzierung der Produktionskosten bei. Die in allen Extrudern von ZAMAK MERCATOR verwendeten Temperaturregler haben sehr gute technische Parameter und sind einfach zu bedienen. Heizelemente und Kühlsystem werden gleichzeitig von einem digitalen PID-Regler gesteuert. Eine solche Lösung ermöglicht die   Beibehaltung der Solltemperatur mit hoher Genauigkeit ca. 1OC und erlaubt es uns, die sogenannte Übersteuerung, d.h. unkontrollierte Temperaturerhöhungen oder -senkungen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität des Biofilaments haben können, zu vermeiden. Die gesamte Produktionslinie besteht aus kompatiblen Maschinen, die von ZAMAK MERCATOR vollständig in Polen entwickelt und hergestellt wurden. Diese zeichnen sich durch hohe lineare Betriebsgeschwindigkeit, Präzision sowie intuitive Bedienung und ständige Überwachung des Produktionsprozesses aus. Aufgrund der strengen Qualitätsstandards von 3D-Drucker-Filamenten ist es bei der Markteinführung von Biofilament erforderlich, nur zuverlässige Geräte einzusetzen. Zuverlässig - so ist die von ZAMAK MERCATOR entwickelte Filamentproduktionslinie.

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